Anfang April war es dann endlich soweit: Unser erster Besuch am Ayers Rock. Mit dem Flugzeug ging es zunächst von Melbourne nach Alice Springs (ca. 2,5 Stunden Flug, etwa 1900 km Nord-West).
Nachdem wir uns
eren Mietwagen, einen Subaru Forester 4WD, abgeholt hatten ging es zu einer kurzen Stippvisite in die City. Viel Zeit uns die Stadt anzuschauen hatten wir leider nicht. Mehr als einige Ureinwohner (Aborigines) haben wir nicht gesehen (Und die lungerten, wie wir schon von einigen vorher gehört hatten, wirklich völlig nutz- und hilflos auf den Straßen herum).
Nachdem wir uns
eren Mietwagen, einen Subaru Forester 4WD, abgeholt hatten ging es zu einer kurzen Stippvisite in die City. Viel Zeit uns die Stadt anzuschauen hatten wir leider nicht. Mehr als einige Ureinwohner (Aborigines) haben wir nicht gesehen (Und die lungerten, wie wir schon von einigen vorher gehört hatten, wirklich völlig nutz- und hilflos auf den Straßen herum).Unser nächstes Ziel auf dem Weg zum Ayers Rock war Erldunda. Hier haben wir eine Nacht in einem ziemlich heruntergekommen Backpacker übernachtet (nicht zu empfehlen!). Nach einer kurzen und ungemütlichen Nacht sind wir dann ganz früh zum Ayers Rock Resort aufgebrochen, weil wir ja die Mädels, Christine, Simone & Doreen, diesmal pünktlich vom Flughafen abholen wollten ;-)
Während der Fahrt durften wir einen tollen Sonnenaufgang in der Wüste erleben. Und das geht natürlich nur mit einem anständigen Nutella Frühstück! Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt dann der erste Aufschrei: „Da ist ER!“ … Aber falscher Alarm, es ist „nur“ der Mount Conner. Also, weiter geht’s… Nach dem wir einige wilde Kamele, Adler und leider auch hin und wieder tote Kängurus gesichtet haben, tauchte schließlich der „echte“ Ayers Rock vor uns auf.
Das ist wirklich atemberaubend, diesen Berg zu sehen, rings herum Einöde und Wüste und dieser riesige Fels, majestätisch empor ragend… Wahnsinn!
Doch zunächst ging es zum Flughafen Christine, Doreen und Simone abholen, die unschwer zu erkennen mit Ihren neuen Bushman Hüten aus dem Flieger spazierten. Ohne Zeit zu verschwenden, wurde das Gepäck verstaut und direkt an unsere gebuchten Cabin am Campground abgeladen. Die Unterkunft ist übrigens sehr zu empfehlen ist –sehr günstig und top in Ordnung. Und weiter ging es zu den Olgas. Hier haben wir eine äußerst schöne 7 km Wanderung durch die Olgas gemacht, dessen Gesteinsformationen übrigens sehr viel interessanter als der Uluru (Ayers Rock) selbst sind, aber sie steht immer noch im Schatten des australischen Wahrzeichens. Unbemerkt blieben wir nicht, da die Mädels mit Ihren selbst bedruckten T-Shirts die Aufmerksamkeit einiger Wanderer vom Berg ablenkten und einige sogar protestierten: „It’s not really‚ Stinking Hot today’“ Der Sonnenuntergang vom Olgas Sunset Viewpoint war ein toller Ausklang des Tages…
Am nächsten Morgen hieß es um 6.00 Uhr losfahren um natürlich den Sonnenaufgang am Ayers Rock nicht zu verpassen. Wie man auf den Bildern sehen kann ist man da auch nicht so alleine…
Das frühe Aufstehen lohnt sich auf jeden Fall. Das Farbenspiel der Sonne auf dem Ayers Rock zu beobachten ist schon was Feines. Und wir hatten noch nicht mal die Besten Wettervoraussetzungen – leider ein wenig zu wolkig.
Anschließend starteten wir eine ‚Kleine’ ca. 10 km lange Wanderung um den Uluru. Auch hier gibt es viele schöne interessante Dinge zu entdecken. Aus der Ferne wirkt der Fels viel glatter und abgeschliffener als er in Wirklichkeit ist. Die schönsten Felsformationen durfte man meistens aus Respekt vor den Heiligen Stätten der Aborigines nicht fotografieren.
Glücklicherweise ließ der Wind im Laufe des Nachmittags so stark nach, dass eine Wanderung, besser gesagt Kletterung auf den Ayers Rock möglich wurde und sie den Aufstieg öffneten. Da die Mädels nach den 10 km schon leicht erschöpft waren und teils auch aus Respekt vor den Wünschen der Ureinwohnern zurückblieben, habe ich (André) mich also aufgemacht den heiligen Berg alleine zu erklimmen. So, und jetzt schaut euch mal die Bilder an…
Der Aufstieg ist sehr anstrengend. Nach ca. 50min war ich oben. Vom Ende „der Kette“ bis zur Spitze waren es weitere 20min. Die Aussicht vom Gipfel ist genial aber vor allem der Gedanke auf dem Ayers Rock im australischen Outback zu stehen ist fesselnd! Der Abstieg ging überraschend schnell. FAZIT: Der Aufstieg auf den heiligen Berg ist bei den Aborigines nicht gerne gesehen. Nur noch bis 2015 soll es möglich sein den Berg zu erklimmen. Danach wird der Aufstieg aus Respekt der Aborigines endgültig geschlossen. Wer also noch rauf will hat noch 7 Jahre Zeit her zu kommen. ABER: Festes Schuhwerk und Konzentration können Lebenswichtig sein! Umso unverständlicher war es für uns das Familien mit kleinen Kindern den Aufstieg wagten. Ein Id… kam mir sogar auf Flip-Flops entgegen.
Abends im Resort haben wir uns ein „typisch“ australisches BBQ mit Krabben, Känguru und Krokodil zubereitet. Ein unvergesslicher Tag fand mit live Musik, Bier und Wein seinen Ausklang.
Am nächsten Morgen hieß es dann vorläufig Abschied nehmen von Christine, Doreen und Simone die schon einen Tag früher nach Sydney geflogen sind als wir, während Teresa und ich uns noch zum Kings Canyon aufgemacht haben. Dort verbrachten wir einen weiteren Tag und haben auf einer insgesamt 7 km langen Wanderung (inkl. kleineren Abstechern) den Kings Canyon angeschaut. Der Canyon ist wirklich ein schönes Stückchen Erde und wer den Tag an seinen Urlaub anhängen kann, sollte dies tun!!! Es lohnt sich wirklich. Interessanter Weise ist der Canyon vor ca. 440 Mio. Jahren durch Meerwasser entstanden. Zu der Zeit stand ganz Ost- und Westaustralien unter Wasser! Nur das Northern Territory und South Australia bildeten den Kontinent.
Die Rückfahrt nach Alice Springs war sehr interessant. Wir sind eine Gravel Road (Schotter- bzw. Sandpiste) gefahren. Für 100 km haben wir 2 Std. benötigt. War aber wirklich cool mal durchs australische Outback zu fahren, um in den zwei Stunden außer Kühen/Rindern nichts als Bushland zu sehen.
Mit dem Flieger sind wir dann „den Mädels hinterher“ nach Sydney geflogen. Nach den üblichen Besuchen am Opern House, der Harbour Bridge, …
stand dann für Teresa und Christine noch etwas ganz besonderes auf dem Programm: Der Harbour Bridge Walk! Die Familie und Freunde haben zusammengelegt um Christine diesen Wunsch genau an ihrem Geburtstag zu erfüllen. So ging es dann für die zwei am 02.04.08 rauf in luftige Höhen…mit atemberaubendem Ausblick auf die bestimmt schönste Hafenstadt mit ihren hunderten von Inlets/Buchten.
Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen, da wir zurück nach Melbourne mussten während Christine, Doreen und Simone ihren Urlaub fortsetzten konnten und die Ostküste entlang bis hoch nach Cairns gefahren sind. Eine wunderschöne Woche war wieder einmal viel zu schnell vorübergegangen. Wir danken Christine, Doreen und Simone für ihren Besuch und freuen uns schon auf den Nächsten! ;-)
Viele Grüße und bis bald,
Teresa&André
Während der Fahrt durften wir einen tollen Sonnenaufgang in der Wüste erleben. Und das geht natürlich nur mit einem anständigen Nutella Frühstück! Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt dann der erste Aufschrei: „Da ist ER!“ … Aber falscher Alarm, es ist „nur“ der Mount Conner. Also, weiter geht’s… Nach dem wir einige wilde Kamele, Adler und leider auch hin und wieder tote Kängurus gesichtet haben, tauchte schließlich der „echte“ Ayers Rock vor uns auf.
Das ist wirklich atemberaubend, diesen Berg zu sehen, rings herum Einöde und Wüste und dieser riesige Fels, majestätisch empor ragend… Wahnsinn!Doch zunächst ging es zum Flughafen Christine, Doreen und Simone abholen, die unschwer zu erkennen mit Ihren neuen Bushman Hüten aus dem Flieger spazierten. Ohne Zeit zu verschwenden, wurde das Gepäck verstaut und direkt an unsere gebuchten Cabin am Campground abgeladen. Die Unterkunft ist übrigens sehr zu empfehlen ist –sehr günstig und top in Ordnung. Und weiter ging es zu den Olgas. Hier haben wir eine äußerst schöne 7 km Wanderung durch die Olgas gemacht, dessen Gesteinsformationen übrigens sehr viel interessanter als der Uluru (Ayers Rock) selbst sind, aber sie steht immer noch im Schatten des australischen Wahrzeichens. Unbemerkt blieben wir nicht, da die Mädels mit Ihren selbst bedruckten T-Shirts die Aufmerksamkeit einiger Wanderer vom Berg ablenkten und einige sogar protestierten: „It’s not really‚ Stinking Hot today’“ Der Sonnenuntergang vom Olgas Sunset Viewpoint war ein toller Ausklang des Tages…
Am nächsten Morgen hieß es um 6.00 Uhr losfahren um natürlich den Sonnenaufgang am Ayers Rock nicht zu verpassen. Wie man auf den Bildern sehen kann ist man da auch nicht so alleine…
Das frühe Aufstehen lohnt sich auf jeden Fall. Das Farbenspiel der Sonne auf dem Ayers Rock zu beobachten ist schon was Feines. Und wir hatten noch nicht mal die Besten Wettervoraussetzungen – leider ein wenig zu wolkig.
Anschließend starteten wir eine ‚Kleine’ ca. 10 km lange Wanderung um den Uluru. Auch hier gibt es viele schöne interessante Dinge zu entdecken. Aus der Ferne wirkt der Fels viel glatter und abgeschliffener als er in Wirklichkeit ist. Die schönsten Felsformationen durfte man meistens aus Respekt vor den Heiligen Stätten der Aborigines nicht fotografieren.
Glücklicherweise ließ der Wind im Laufe des Nachmittags so stark nach, dass eine Wanderung, besser gesagt Kletterung auf den Ayers Rock möglich wurde und sie den Aufstieg öffneten. Da die Mädels nach den 10 km schon leicht erschöpft waren und teils auch aus Respekt vor den Wünschen der Ureinwohnern zurückblieben, habe ich (André) mich also aufgemacht den heiligen Berg alleine zu erklimmen. So, und jetzt schaut euch mal die Bilder an…
Der Aufstieg ist sehr anstrengend. Nach ca. 50min war ich oben. Vom Ende „der Kette“ bis zur Spitze waren es weitere 20min. Die Aussicht vom Gipfel ist genial aber vor allem der Gedanke auf dem Ayers Rock im australischen Outback zu stehen ist fesselnd! Der Abstieg ging überraschend schnell. FAZIT: Der Aufstieg auf den heiligen Berg ist bei den Aborigines nicht gerne gesehen. Nur noch bis 2015 soll es möglich sein den Berg zu erklimmen. Danach wird der Aufstieg aus Respekt der Aborigines endgültig geschlossen. Wer also noch rauf will hat noch 7 Jahre Zeit her zu kommen. ABER: Festes Schuhwerk und Konzentration können Lebenswichtig sein! Umso unverständlicher war es für uns das Familien mit kleinen Kindern den Aufstieg wagten. Ein Id… kam mir sogar auf Flip-Flops entgegen.Abends im Resort haben wir uns ein „typisch“ australisches BBQ mit Krabben, Känguru und Krokodil zubereitet. Ein unvergesslicher Tag fand mit live Musik, Bier und Wein seinen Ausklang.
Am nächsten Morgen hieß es dann vorläufig Abschied nehmen von Christine, Doreen und Simone die schon einen Tag früher nach Sydney geflogen sind als wir, während Teresa und ich uns noch zum Kings Canyon aufgemacht haben. Dort verbrachten wir einen weiteren Tag und haben auf einer insgesamt 7 km langen Wanderung (inkl. kleineren Abstechern) den Kings Canyon angeschaut. Der Canyon ist wirklich ein schönes Stückchen Erde und wer den Tag an seinen Urlaub anhängen kann, sollte dies tun!!! Es lohnt sich wirklich. Interessanter Weise ist der Canyon vor ca. 440 Mio. Jahren durch Meerwasser entstanden. Zu der Zeit stand ganz Ost- und Westaustralien unter Wasser! Nur das Northern Territory und South Australia bildeten den Kontinent.
Die Rückfahrt nach Alice Springs war sehr interessant. Wir sind eine Gravel Road (Schotter- bzw. Sandpiste) gefahren. Für 100 km haben wir 2 Std. benötigt. War aber wirklich cool mal durchs australische Outback zu fahren, um in den zwei Stunden außer Kühen/Rindern nichts als Bushland zu sehen.
Mit dem Flieger sind wir dann „den Mädels hinterher“ nach Sydney geflogen. Nach den üblichen Besuchen am Opern House, der Harbour Bridge, …
stand dann für Teresa und Christine noch etwas ganz besonderes auf dem Programm: Der Harbour Bridge Walk! Die Familie und Freunde haben zusammengelegt um Christine diesen Wunsch genau an ihrem Geburtstag zu erfüllen. So ging es dann für die zwei am 02.04.08 rauf in luftige Höhen…mit atemberaubendem Ausblick auf die bestimmt schönste Hafenstadt mit ihren hunderten von Inlets/Buchten.Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen, da wir zurück nach Melbourne mussten während Christine, Doreen und Simone ihren Urlaub fortsetzten konnten und die Ostküste entlang bis hoch nach Cairns gefahren sind. Eine wunderschöne Woche war wieder einmal viel zu schnell vorübergegangen. Wir danken Christine, Doreen und Simone für ihren Besuch und freuen uns schon auf den Nächsten! ;-)
Viele Grüße und bis bald,
Teresa&André
1 Kommentar:
Wirklich tolle Bilder!
Gruß
Frank
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