Schon im September sind wir mit Sam, Tasch, Sonja und Daniel an die Gold Coast (Queensland) geflogen. Leider nur für ein Wochenende. Die Reise hat sich aber gelohnt. Nach einem ordentlichen Aussi-BBQ Freitagabends sind wir am Samstag zum Dreamworld Vergnügungspark aufgebrochen.
War ziemlich cool, besonders der 130m Free-Fall-Tower! Erst ging’s langsam rauf, oben angekommen konnten wir die wunderschöne Aussicht genießen um dann nichts ahnend von jetzt auf gleich in ca. zwei Sekunden wieder unten zu sein. Echt krass! Außerdem gab’s noch viele viele andere tolle Attraktionen. Alles in allem aber sehr ähnlich wie Deutschlands Freizeitsparks. Abends waren wir um die Ecke zum Outback Spectacular... Dort gab’s ein 3 Gänge Menü, serviert auf Tribünen mit Blick auf eine Reitfläche auf der die phantastischen Outback Show gespielt wurde. Eine Show in der gezeigt wurde wie im Outback gelebt (und gefeiert) wird bzw. wurde, wie Pferde gezüchtet und beritten werden, Rinderherden und Schafe eingeholt wurden, uvm. War super klasse, leider durfte man während der Show keine Fotos machen. Sam, Danz und ich wurden sogar ausgewählt einen kleinen Wettbewerb mitzumachen. Wir sollten zu viert ein Schlauchboot quer durch die Halle tragen und wenn möglich bitteschön schneller als das gegnerische Team.
Gesagt getan und... gewonnen! Da wir aber leider Danz unterwegs verloren haben (er ist gestolpert und mit der Nase im Sand gelandet) wurden wir leider disqualifiziert. Aber egal, hat trotzdem Spaß gemacht und dabei sein ist ja bekanntlich alles!Sonntags Abend zum Dinner sind wir noch schnell hoch nach Surfers Paradise gefahren. Leider hatten wir dort zu wenig Zeit... Echt schöne Ecke...
Im Oktober bin ich (Andre) mit meinen Arbeitskollegen mit einem kleinen Boot zum fischen gefahren. Jetzt werden bestimmt viele denken: Der ist doch gar keinen Fisch! Richtig! Aber bei dem Fishing trip ging es auch nicht wirklich ums fischen sondern mehr ums trinken (Frei nach dem Motto: Das Kind muss einen Namen haben).
zum ersten mal fischen gehe: Wir haben nichts gefangen! Absolut gar nichts brauchbares! Nicht einmal einen kleinen Hai. Also ist’s mehr oder weniger beim trinken geblieben. Einen Höhepunkt kurz Schluss gab’s aber dennoch. Mein Kollege hatte einen Rochen an der Angel. Ca. 10 Minuten hat er mit ihm gekämpft, bis dann schließlich die Schnur gerissen ist. Der Rochen sah aber trotzdem cool aus...
Mitte Oktober sind wir mit unseren Freunden Doug und Craig in die Cathedral Park Ranges wandern gegangen (ca. 2 Std. Autofahrt von Melbourne). Ein kleiner Sonntagsausflug mit ca. 5 Std. Wanderung! Während wir so los laufen schlug Doug eine sehr interessante Wette vor: Derjenige der auf rutschigem Sand oder Steinen ausrutschten sollte und
sich mit den Händen abstützten muss, muss für alle einen Kuchen backen! Coole Wette dachten wir alle. Ok, geht klar.Und so kam es wie es kommen sollte: Craig rutschte gleich zweimal aus und seine Hände gingen zu Boden. Wir lachten alle herzlich und freuten uns tierisch auf den Kuchen (bis auf Craig natürlich, der machte dafür seine Turnschuhe verantwortlich. Aber das kennt man ja, ich sag nur: Wenn der Bauer nicht schwimmen kann...).
Die Aussicht war klasse, die Bilder sprechen für sich...

Eine Woche später, Freitagabend bei einer Classic Movie Night (Top Gun) war es dann soweit. Craig präsentierte uns stolz seinen selbstgebackenen Kuchen! Erstaunlicher Weise war der auch sehr lecker... Oder hat das an dem Eis gelegen...?
Ende Oktober hatten Stuart und Jason ihren 30ten bzw. 31ten Geburtstag. Besonders interessant hier war der eigens „entwickelte“ Kühlschrank für „ein paar Dosen Bier“. So viele Dosen haben wir noch nicht auf einem Haufen gesehen. By the way: Das Kühlbecken hat übrigens keinen allzu großen Wirkungsgrad :-) Die Eiswürfel haben u.a. $150 gekostet!
Craig’s „Bierbong“ war das Highlight des Abends. Ein Trichter, ein Schlauch und einem Ventil und schon fließt das Bier in atemberaubender Geschwindigkeit. Mit diesem netten Tool kommt man dem Ziel besoffen zu werden sehr schnell näher...
Über meinen Geburtstag ging’s mal wieder zum campen! Aber diesmal soweit nördlich Richtung Outback das Regen zu 100% ausgeschlossen werden konnte. Wir wollten schließlich nicht wieder wie letztes Jahr,
im Wilson Promontory NP, nass werden!Wir sind mit einigen Freunden nach Barmah (ca. 3-4 Autostunden nördlich von Melbourne, an der Grenze zu New South Wales) and den Murray River gefahren. Das WE war supergenial, was natürlich auch daran gelegen hatte das wir drei Jetski’s
dabei hatten. Und ich (Andre) endlich selber fahren durfte! Es war der Hammer, diese wahnsinns Beschleunigung einfach klasse. Würde mir am liebsten auch so ein nettes Spielzeug kaufen...Der Campingplatz ist übrigens mitten im Wald direkt am Fluss. Kein Strom, kein fließend Wasser (außer dem River), keine Toiletten, ein richtiges Abenteuer. Es war super schön und wir freuen uns schon auf den nächsten Trip nach Barmah Ende Januar 2009.


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